Letzter Wunsch

Roman, 389 Seiten, Deuticke Verlag, Wien 2003, dtv-Taschenbuch 2006:

Gabriel Salzinger versucht den letzten Wunsch seines verstorbenen Vaters zu erfüllen: ein Grab auf dem jüdischen Friedhof der deutschen Kleinstadt Gigricht, neben seiner Frau. Doch das Begräbnis wird unterbrochen: Eine Mitarbeiterin der Israelitischen Kultusgemeinde hat herausgefunden, dass Gebriels Vater nach orthodox jüdischem Verständnis kein Jude gewesen ist – die Großmutter mütterlicherseits war Christin – und demnach auf dem jüdischen Friedhof nicht begraben werden darf. Was folgt, ist der immer absurder werdende Kampf des Sohnes um das Recht des Vaters auf einen Grabplatz auf dem jüdischen Friedhof. Weder ein Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern der Kultusgemeinde noch ein theologischer Disput mit dem orthodoxen Rabbiner der Gemeinde führen zum gewünschten Ergebnis. Auch der Auftritt des Helden als Livegast der Radiosendung „Gigricht Frontal“ ändert nichts an der Situation. Doch am Ende nimmt alles eine überraschende, groteske und gleichsam amüsante Wendung…

„Vertlib schreibt, wie es ist. Dass er dabei ohne Mätzchen auskommt, ohne die krampfhaften Überzeichnungen eines Rafael Seligmann oder die sexuellen Obsessionen eines Maxim Biller, ist ein Grund mehr, dieses Buch zu lesen.“ Michael Wuliger in der Jüdischen Allgemeinen über Letzter Wunsch.

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