Vladimir Vertlib: Rede zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ am 27. Jänner 2023 in Salzburg

Rede, gehalten im Rahmen der Veranstaltung zum „International Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ am 27. Jänner 2023 am Antifaschistischen Mahnmal beim Hauptbahnhof Salzburg Hinter der Gedenkveranstaltung standen die Katholische Aktion, das Stadtarchiv, das Personenkomitee Stolpersteine, die Israelitische Kultusgemeinde, der KZ Verband, der Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen und erinnern.at Sehr geehrte Damen und Herren, … Weiterlesen

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Ist jetzt Zeit für schöngeistige Texte? Unser in Russland geborener Autor meint: Gute Literatur ist eine Form des Überlebens. VON VLADIMIR VERTLIB Erschienen in: Jüdische Allgemeine, Berlin, 20. Oktober 2022, 25. Tischri 5783, S. 1 Jetzt sei nicht die richtige Zeit für Literatur, erklärte mir kürzlich eine Kollegin aus der Ukraine, die seit vielen Jahren … Weiterlesen

Rede – gehalten im Rahmen der Kundgebung gegen Rassismus und Rechtsextremismus am 8. November 2022 in Wels

Vladimir Vertlib Rede im Rahmen der Kundgebung gegen Rassismus und Rechtsextremismus anlässlich des 84. Jahrestages der „Reichspogromnacht“, gehalten am 8. November 2022 in Wels für die „Welser Initiative gegen Faschismus – Antifa Wels“ Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde! Der Novemberpogrom, dessen wir heute gedenken und dem im Jahre 1938 zahlreiche  Jüdinnen … Weiterlesen

Die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln

Ein kritischer Blick auf Medien, Internet und die sozialen Netzwerke Von Vladimir Vertlib. Erschienen in der Zeitschrift „MO“ von SOS-Mitmensch am 3. September 2022 Seit meiner Kindheit habe ich gelernt, mit Zuschreibungen zu leben. In Russland war ich der Jude, in Israel der Russe, in Österreich war ich mit diversen Klischees konfrontiert, die man mit … Weiterlesen

Wie der Hass uns schwächt

Vladimir Vertlib: Die Russophobie ist bei uns angekommen In: Die Presse, Wien, Spectrum, 30. Juli 2022 Ressentiments und Vorurteile gegenüber Russen und russischen Künstlern sind allgegenwärtig. Autor Vladimir Vertlib, der selbst russische Wurzeln hat, richtet seine Aufmerksamkeit auf das Verbindende anstatt das Trennende. Er will sich die Freiheit der Kunst und Kultur nicht nehmen oder … Weiterlesen

Der Jude Selenskyj und der Faschist Stepan Bandera

28.05.2022 um 09:57, „Die Presse“, Wien, „Spectrum“, S. 1 und 2 von Vladimir Vertlib Manchmal muss ich daran denken, dass in der NS-Besatzungszeit meine jüdischen Verwandten von ihren ukrainischen Nachbarn zusammengetrieben, erschlagen und in eine Grube geworfen worden sind. Doch die Ukraine ist heute mit Selenskij ein anderes Land als vor fünfzig, achtzig oder hundert … Weiterlesen

Aus Russland geflüchtet: Exil der Hoffnung?

07.04.2022 um 15:05, „Die Presse“, Wien von Vladimir Vertlib Russland im Krieg. Was viele vergessen: Es gibt eine intellektuelle Gegenwelt in Russland. Exil und innere Emigration haben lange Tradition. Die Moskauerin Tamara Edelmann ist eine 62 Jahre alte pensionierte Geschichtslehrerin, die in ihrem Heimatland durch eine Reihe von YouTube-Videos zu verschiedenen historischen Themen bekannt geworden ist. … Weiterlesen

Hätte man der Migrantin geglaubt?

MeToo in den 70ern: Hätte man der Migrantin geglaubt? 04.04.2022 um 06:04 von Vladimir Vertlib, „Die Presse“, Wien, „Spectrum“ Für praktische Dinge des Alltags, vor allem für den Kontakt mit anderen Leuten, war Mutter zuständig. Als ich einmal früher als geplant nach Hause kam, sah sie verstört und mitgenommen aus. Ein Handwerker verließ die Wohnung. … Weiterlesen

Gastbeitrag von Schriftsteller Vladimir Vertlib über eine Lüge: „Ukrainer gibt es nicht“

Von Vladimir Vertlib Mittwoch 09. März 2022 17:30 Uhr, „Salzburger Nachrichten“, in der Printausgabe vom 10. März 2022. Hinter dem Ukraine-Krieg wabern Mythen und Halbwahrheiten. „Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit“, schreibt George Orwell in seinem Roman „1984“. Besonders gefährlich sind dabei historische Halbwahrheiten, die – geschickt … Weiterlesen

Über Ukrainer und Russen: Sie waren doch wie Brüder

„Die Presse, Spectrum“, 04.03.2022 um 20:11 von Vladimir Vertlib Ukrainer und Russen haben dieselben sprachlichen und ethnischen Wurzeln, ihre Familien haben ähnliche Erfahrungen gemacht – ob als Opfer oder Täter, als Kämpfer der Roten Armee, als Fabrikarbeiterinnen im Großen Vaterländischen Krieg oder als Strafgefangene im Lager, als Verfolgte, Funktionäre oder Mitläufer. Und jetzt? Am 24. … Weiterlesen

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