Am Morgen des zwölften Tages

Roman, 559 Seiten, Deuticke im Zsolnay Verlag, Wien 2009, dtv-Taschenbuch 2012:

Astrid Heisenberg und ihr Vater haben auf sehr unterschiedliche Weise eine enge Beziehung zum Orient. Astrid hat eine Schwäche für orientalische Männer. Doch der Vater ihrer mittlerweile 19-jährigen Tochter, der Iraker Khaled, hat sich noch vor der Geburt des Mädchens aus dem Staub gemacht. Und auch ihre aktuelle Affäre steuert auf eine Katastrophe zu. In dieser emotionellen Ausnahmesituation beginnt Astrid die Lebenserinnerungen ihres Großvaters zu transkribieren.
Sabastian Heisenberg war ein bekannter deutscher Orientalist. Während des zweiten Weltkriegs war er für das Reichspropagandaministerium und die deutsche Abwehr tätig und verfasste ein Buch, in dem er eine „faschistische Perspektive für die muslimische Welt“ zeichnete.
Vertlib erzählt von den Gegensätzen zwischen Orient und Okzident, von den vermeintlich unüberwindlichen Gräben zwischen den Religionen und davon, was die Menschen über alle Generationen und Kulturen hinweg eint.

„Der ausgeprägte österreichische Hintersinn lässt an Joseph Roth und seine wunderbare ‚Geschichte von der 1002. Nacht’ denken, aber auch die galligen monologischen Ergüsse von Thomas Bernhard finden ein literarisches Echo.“ Sabine Berking in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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