Ich und die Eingeborenen

„Ich und die Eingeborenen“, Essays und Aufsätze, Herausgegeben und mit einem Vorwort von Annette Teufel, 344 Seiten, Thelem Verlag, Dresden 2012:

buchcover vertlib "ich und die eingeborenen"“Heute würden sich viele Künstler freuen, wenn es ihnen wenigstens einmal im Leben gelänge, unangenehm aufzufallen. […] Als Provokation mag man heute den einen oder anderen Werbespot betrachten, aber sicherlich kein Theaterstück und schon gar nicht einen Roman oder ein Gedicht.” Dennoch, so Vladimir Vertlib, hat er sich den ‘subversiven Mut zur Naivität’ bewahrt, der es ihm erlaubt, das gesellschaftliche Engagement von Literatur noch immer als ein Kriterium von Qualität zu betrachten.

Der vorliegende Band versammelt erstmals seine wichtigsten, so kenntnisreichen wie engagierten Essays und Rezensionen, die unsere Gegenwart – ihre politische und gesellschaftliche Kultur, ihre Geschichte und ihre Künste – an der Erfahrung eines ‘deutsch schreibenden jüdischen Russen, der zur Zeit in Österreich lebt’, spannungsvoll brechen. Das Buch bietet eine Auswahl von Artikeln für Zeitungen und Zeitschriften sowie von Anthologiebeiträgen aus den Jahren 1994-2012. Einige Kurzgeschichten sowie ein Originalbeitrag sind ebenfalls enthalten.

„Auch als Essayist und Rezensent bleibt er [seinem] Credo treu: Vertlib ist ein politischer Journalist, der nachdenklich und mit Sorge die Probleme der Zeit, aber auch die Debatten und Scheingefechte verfolgt, der sich klar und aktuell positioniert – der sich einbringt: beim Minarett-Verbot in der Schweiz nicht anders als beim ‚Skandalthema’ Günter Grass. Dasselbe gilt für den Rezensenten. Was Vertlib bespricht, ist in den meisten Fällen gesellschaftlich eingreifende, ist engagierte Literatur, die er mit ebenso großem Engagement an seine Leser vermittelt: Was er rezensiert, geht ihn an. Darum wird auch hier der persönliche Zugang zum Thema oftmals eher betont als verdeckt, so dass der Leser der Rezensionen – etwa aus Anlass der Besprechung von Anna Reids Blokada – durchaus auf Familiengeschichten aus Vertlibs Familiengeschichte stoßen kann.“ Annette Teufel im Vorwort zu „Ich und die Eingeborenen“.

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ISBN: 978-3-939888-82-6, Thelem Verlag, Dresden 2012, Kartoniert, 21 x 13 cm,  344 S.

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